Kekse mit Kreativpotenzial

Ho, ho, ho – die Keks-Zeit hat angefangen (kurzer Einschub: Seit Jahren wundere ich mich, warum man ausgerechnet zu Weihnachten und Ostern wie wild Kekse backt…könnte man ja eigentlich das ganze Jahr tun, genauso wie Fondue oder Gänsebraten essen….meine persönliche Erklärung ist ja, dass man zu Weihnachten und Ostern gerne etwas verschenkt – und am besten noch was Selbstgemachtes, aber wer noch besser Erklärungen hat, her damit)! Und deshalb möchte ich mit euch mein absolutes Lieblingskeksrezept teilen, welches sich hervorragend für überbordende Kreativität in der Küche eignet. Es besteht nämlich aus einem Grundteig, den man anschließend nach Lust und Laune bzw. dem was der Vorratsschrank noch hergibt individualisieren kann.

Zutaten Grundrezept:

250 g. weiche Butter, 200 g. brauner Zucker, 1 Packet Vanillezucker und 2 EL Zuckerrübensirup quirlig verrühren, 1 Ei unterschlagen und alles mit 400 g. Mehl, 1 EL Backpulver sowie 1 TL Salz verrühren.

Variantenvorschläge:

1. Nadelwald: In den Grundteig ein Paket Pinienkerne sowie 3 Esslöffel Waldhonig geben und unterrühren. Anschließend kleine Häufchen auf Backoblaten zum Backen setzen.
2. Vollwert mit Schwips: Eine halbe Tasse Haferflocken, 1 Handvoll Rosinen sowie getrocknete Cranberries an den Grundteig geben und gut verrühren. 2 EL Rum zufügen – nochmals verrühren und anschließend als ganze Masse (ähnlich einem Brownie) in eine eckige gefettete Backform geben (Backzeit hier ca. 30 Minuten)
3. Wachmacher: 5 Teelöffel dunkles Kakaopulver, 1 kleine Tasse Espresso sowie eine Packung Schokostreussel an den Teig rühren. Kleine Bälle formen und auf jeden Ball noch eine Kakao-Bohne oben auflegen.
4. Weihnachtsduft: Den Grundteig mit ordentlich Zimt, Kardamon und Anis abschmecken und wer möchte mit Orangeat und Zitronat vermengen.

Backen: Je nach Größe der Plätzchen ca. 10-15 Minuten bei 180 Grad auf der mittleren Schiene auf einem Backblech mit Backpapier backen…
Und wer die Kekse verschenken möchte bzw. sich selbst, der findet in unserem Holzkugelaufbewahrungsgläsern das perfekte Zuhause für die Kekse – in weihnachtlichem rot oder gold!

One Response to Kekse mit Kreativpotenzial

  1. Anja Wegelin 24. November 2014 at 14:55 #

    …ich glaube ja, dass nur deswegen im Winter Kekse gebacken werden, weil das die einzige Jahreszeit ist in der der Durchschnittsdeutsche Tee trinkt :-)

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