Zwiebelkuchen im Herbst – dafür mache ich sogar den Hefeteig selbst!

So gerne ich koche und grille, so ungern backe ich. Mit Kuchen, Torten und ähnlichem stehe ich irgendwie immer auf Kriegsfuss. Aber eine Ausnahme gibt es dann doch: “Zwiebelkuchen im Herbst”. Dafür mache ich sogar den Hefeteig selbst – wo ich doch sonst immer gerne ins Convenient Regal im Supermarkt meines Vertrauens greife.

Es geht aber auch wirklich gar nichts über einen wärmenden Zwiebelkuchen nach einem kleinen Herbstspaziergang (na, wart ihr letztes Wochenende wandern?) zusammen mit einem leckeren Gläschen Neuer Wein oder Susser oder wie auch immer ihr ihn nennt. Und da ich ja – wie ihr wisst – aus Baden komme, gibt es in unserem Haushalt genug Zwiebelkuchenrezepte die quasi von Generation zu Generation weitergetragen (und natürlich auch abgeändert) wurden und ich möchte also meine Version mit euch teilen:

Zutaten:

Für den Hefeteig: 400 g Mehl, 200 ml kaltes Wasser, 20 g Hefe, 1 Prise Salz

Für den Belag: 1,5 kg Zwiebeln, 250 g Speck gewürfelt, Öl, 2 Eier, 2 Becher Saure Sahne, 1 Becher Schlagsahne, Salz, Pfeffer, Kümmel

Zubereitung:

Die Hefe ins kalte Wasser krümeln und so lange rühren, bis sie sich vollständig aufgelöst hat mit dem Salz zum Mehl geben und gut (d.h. auch lange) kneten, bis ein geschmeidiger Hefeteig entstanden ist…sollte er zu zäh sein, dann könntet ihr mit ein bisschen Öl im Teig noch nachhelfen. Wenn er zu feucht ist muss mehr Mehl dazu.

Den Teig in der Schüssel mit einem sauberen Küchentuch abdecken und an einem warmen, zugfreien Ort mind. 30 Minuten ruhen lassen.

Während der Hefeteig schön vor sich hingeht die Zwiebeln schälen und schneiden (Ringe, Halbringe, Würfelchen…da sind eurer Kreativität keine Grenzen gesetzt). Dann ein wenig Öl in einer (grossen) Pfanne erhitzen und den gewürfelten Speck darin anbraten, Zwiebeln dazu und so lang braten bis sie glasig werden. Mit Salz, Pfeffer und Kümmel (wer die Kümmelstücke nicht mag, den gibt es auch gemahlen) würzen und abkühlen lassen.

Jetzt schon: den Backofen auf 200° vorheizen.

Die Saure Sahen mit der Schlagsahne und den zwei Eiern gründlich verrühren und auch nochmal mit Salz und Pfeffer würzen (wer möchte kann auch noch ein bisschen Paprika edelsüß dazutun).

Jetzt den Hefeteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche auf Backblechgröße (plus Rand) ausrollen, aufs Backblech legen, Rand hochziehen, Zwiebel-Speck-Mischung drauf, Eier-Sahnemasse drüber und ab damit in den Ofen. Nach ca. 30 Minuten müsste der echt original badische Zwiebelkuchen fertig sein.

Und nicht vergessen: Immer zusammen mit einem Glas Sauser, Susser, neuen Wein, Federweisser….. trinken!

Guten Appetit wünscht euch Anja von Kreativheimat.

P.S: Ladet euch am Besten ein paar Freunde zum Mitessen ein – so ein Blech reicht locker für 6 Erwachsene.

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